Roger Tristao Adao: Canarios – Tänze und Fantasien aus Spanien

Roger Tristao Adao

Roter Ochse, Schleusingen , Elisabethstraße

In der Rei­he »Hör mal im Denk­mal« begibt sich der Pro­vin­zschrei zusam­men mit der Kreis­spar­kas­se Hild­burg­hau­sen und der Spar­kas­sen­kul­tur­stif­tung Hessen-Thüringen wie­der in den wun­der­ba­ren Künstlerhof Roter Och­se in Schleu­sin­gen. Das Publi­kum darf sich erneut auf einen lau­schi­gen Spätsommerabend und dies­mal mit spa­ni­scher Gitar­ren­mu­sik von Roger Tris­tao Adao freu­en. Es erklingt Musik von Gapar Sanz, Luys Milan, Isaac Albèniz, Enri­que Gra­na­dos und Fran­cis­co Tar­re­ga. In die­sem Kon­zert wer­den die feu­ri­gen Tänze des 19. Jahr­hun­derts den verträumten Pava­nen (lang­sa­mer Schreit­tanz) und Fan­ta­sien des Gol­de­nen Zeit­al­ters gegenübergestellt. Im 19. Jahr­hun­dert ver­such­ten spa­ni­sche Kom­po­nis­ten eine natio­nal­ty­pi­sche Musik zu erschaf­fen. Die Inspi­ra­tio­nen dazu lie­fer­te die Volks­mu­sik. Die ursprünglich impro­vi­sier­ten Tänze wur­den durch Bear­bei­tun­gen in die klas­si­sche Musik trans­for­miert, die nichts von der rhyth­mi­schen Kraft und dem ursprünglichen Zau­ber des Fla­men­co ver­lo­ren haben.

Roger Tris­tao Adao, ali­as Roger Zim­mer­mann, stu­dier­te in Ber­lin und Düsseldorf klas­si­sche Gitar­re und lebt seit sei­nem Abschluss als frei­schaf­fen­der Gitar­rist im Künstlerdorf Fried­richs­ro­de in Nordwestthüringen. 1997 erhielt er einen Lehr­auf­trag an der Leip­zi­ger Musik­hoch­schu­le, den er bis 2003 inne­hat­te, um sich danach wie­der verstärkt dem Kon­zer­tie­ren zu wid­men. So führten ihn im Jahr 2006 Kon­zert­rei­sen nach Indi­en, Chi­le, Peru, Boli­vi­en und Bra­si­li­en. Nach der Veröffentlichung von drei Solo-CDs gründete er 2001 sein eige­nes Plat­ten­la­bel. Außer­dem orga­ni­siert der Gitar­rist seit 1999 im Künstlerdorf Fried­richs­ro­de jährlich im August ein Gitarrenfestival.

Gefördert von der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hessen-Thüringen und der Kreis­spar­kas­se Hild­burg­hau­sen im Rah­men der Rei­he »Hör mal im Denkmal«

Ort

Roter Ochse, Schleusingen
Künstlerhof Roter Ochse
Elisabethstraße