Krieg. Flucht. Frieden? Ein Perspektivenwechsel — szenisch-choreografisches Lesungsprojekt des Meininger Kinder- und Jugendtheaters TOHUWABOHU

Bahnhofstraße 20, 98527 Suhl

Krieg. Flucht. Frie­den? — Ein Perspektivwechsel

Sze­nisch-cho­reo­gra­fi­sches Lesungs­pro­jekt des Kin­der- und Jugendtheaters

Ein bar­ba­ri­scher Krieg in Euro­pa? Vor zwei Jah­ren noch unvor­stell­bar. Was die jun­gen THO­HU­WAB­HU-Mimen im Juni 2020 als fik­ti­ves Gedan­ken­kon­strukt began­nen, wur­de mit dem krie­ge­ri­schen Über­fall auf die Ukrai­ne am 24.Februar 2022 zur erschre­cken­den Rea­li­tät. Seit­dem stel­len sich Jugend­li­che die ban­ge Fra­ge nach einer fried­li­chen und lebens­wer­ten Zukunft. Am Anfang der Pro­jekt­ar­beit, die nach dem ers­ten Coro­na-Lock­down 2020 star­te­te, stan­den ganz ande­re Fra­gen im Mit­tel­punkt. Näm­lich die nach dem Ende der Pan­de­mie und nach dem Schick­sal derer, die vor Krieg, Ver­fol­gung und Elend flüch­ten muss­ten und zudem auch noch mit der Coro­na-Kri­se belas­tet waren. 17 Akteu­re im Alter von 10 bis 22 Jah­ren stell­ten sich iden­ti­täts­stif­ten­de Fra­gen: Wer bin ich? Wo gehö­re ich hin? Und was ist da über­haupt “Hei­mat”? Wäh­rend des zwei­ten Lock­downs ab Herbst 2020 gin­gen eini­ge der jun­gen Mimen auf die Suche nach Ant­wor­ten, fra­gen im Freun­des­kreis, Klas­sen­ver­band, der eige­nen Fami­lie nach Ver­gan­gen­heit, Gegen­wart und Zukunft. Drei der dabei erfah­re­nen, sehr per­sön­li­chen Geschich­ten wur­den schließ­lich col­la­gen­ar­tig mit einem vor­ge­stell­ten Per­spek­tiv­wech­sel auf die Situa­ti­on von Kriegs­flücht­lin­gen ver­wo­ben. Dem rela­tiv sta­ti­schen Vor­gang der Lesung folg­ten im Lau­fe der Pro­jekt­ar­beit dann mit­tels Bewe­gungs­im­pro­vi­sa­tio­nen ent­wi­ckel­te cho­reo­gra­fi­sche Asso­zia­tio­nen. Die­se sor­gen für visu­el­le High­lights und ver­schaf­fen dem Zuschau­er immer wie­der klei­ne Pau­sen zum Ver­ar­bei­ten des Gehörten.

Pro­jekt­team:

Aus­stat­tung und Pro­jek­tio­nen: Jani­ne Hoffmann

Pro­jekt­mit­ar­beit und ‑orga­ni­sa­ti­on: Car­la Witte

Künst­le­ri­sche und Gesamt­lei­tung: Elke Büchner

 

 


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