Bühne frei – Provinzkultur entdeckt

Lesung mit Emma Mitulla und Josefine Klett, Tanz mit Lydia Graßmann

Saal Simson, Congress Centrum Suhl , Friedrich-König-Straße

Vor­hang auf und Bühne frei für jun­ge Talen­te heißt es ab 2020 beim Pro­vin­zschrei-Fes­ti­val. Wir möchten uns, so wie in unse­ren Anfangs­jah­ren, wie­der mehr der Förderung der jun­gen Kunst und Kul­tur in Südthüringen wid­men. Gestar­tet wird die genreübergreifende jun­ge Bühne am Frei­tag, den 13. Novem­ber 2020. Zur Bühnenpremiere haben wir drei nichtabergläubische Künstlerinnen gefun­den, auf die wir sehr gespannt sind – die Autorin­nen Emma Mit­ul­la und Jose­fi­ne Klett sowie die Tänzerin Lydia Graßmann.

Emma Mit­ul­la wur­de 2001 in Schmal­kal­den gebo­ren und wohnt in Suhl. Emma begann bereits in der Grund­schu­le mit ers­ten eige­nen Geschich­ten. In ihrer Schu­le gab es die Mög­lich­keit, in einer AG Geschich­ten zu schrei­ben und Ideen zu Papier zu brin­gen. Im Früh­jahr wur­de die jun­ge Autorin beim 37. Schreib­wett­be­werb »Jun­ges Lite­ra­tur­fo­rum Hes­sen-Thü­rin­gen mit einem drit­ten Platz aus­ge­zeich­net. Die ein­ge­reich­te Kurz­ge­schich­te mit dem Titel »Die tole­ran­te Klas­se« wur­de in der Antho­lo­gie »Nagel­pro- be 37« veröffentlicht.

Lydia Graß­mann begann ihre tän­ze­ri­sche Lauf­bahn im Suh­ler Kin­der- und Jugend- tanz­thea­ter »Bal­lett krea­tiv«. Sie tanz­te dort 13 Jah­re und wirk­te in acht Pro­duk­tio­nen und allen Auf­füh­run­gen des Ensem­bles in die­ser Zeit mit. Anschlie­ßend absol­vier­te sie in Ber­lin ein Bil­dungs­jahr Tanz bei »Sene­ca Inten­siv« und danach ihre Aus­bil­dung zur zeit­ge­nös­si­schen Büh­nen­tän­ze­rin an der »Tanz­aka­de­mie Balan­ce 1«. Seit­dem ist sie frei­schaf­fen­de Tän­ze­rin, Cho­reo­gra­phin und Tanz­leh­re­rin. »zu() las­sen« ist ihr ers­tes allein­pro­du­zier­tes Grup­pen­stück, wel­ches im Juni 2019 in gekürz­ter Form auf­ge­führt wur­de und nun in gan­zer Län­ge beim »Pro­vin­zschrei 2020« sei­ne zwei­te Pre­mie­re fei­ern kann. Das Stück gibt einen Ein­blick in die emo­tio­na­le Welt hin­ter allem was wir ver­su­chen zu ver­ber­gen. Es geht um die Hö- hen und Tie­fen unse­rer Bezie­hun­gen zu den Men­schen um uns.

»Sekun­den­hauch« heißt das Buch der 22-jäh­ri­gen Jose­fi­ne Klett, wel­ches im März die­ses Jahr ver­öf­fent­licht wur­de. In ihren Gedich­ten kehrt die jun­ge Frau aus Schlechts­art im Land­kreis Hild­burg­hau­sen ihr Inners­tes nach Außen. Die jun­ge Schrift- stel­le­rin stu­diert der­zeit in Coburg Sozia­le Arbeit und ist bereits gelern­te Por­zel­lan­ma­le­rin. In ihrem Erst­lings­werk schreibt sie über die Schat­ten­sei­ten des Lebens. Das zwei­te Buch ist gera­de fer­tig gewor­den und blickt opti­mis­ti­scher in die Welt. Am Ende soll eine Tri­lo­gie ent­ste­hen. Die Bücher wer­den auch von der Au- torin selbst gestaltet.

Ort

Saal Simson, Congress Centrum Suhl
Congress Centrum Suhl
Friedrich-König-Straße