Ein Erzählabend zum Zusammenkommen mit Julia Pöhlmann, Jan Willenbacher und Ruben Jonathan Kröber
Wir weben Fäden aus der Luft in den Teppich einer Geschichte – inspiriert von den Eindrücken und Bildern, die wir miteinander teilen, erzählen wir von dem, was wir noch nicht sehen können, von versteckten Botschaften in zahmen Hecken, von verborgenen Türen in kleine Hinterhöfe, von Begegnungen im Spätsommerzwielicht, von den Liedern, die die Grille gelernt hat und dem, was der Abend bringen könnte
Wir erkunden, was die Umgebung für eine aufmerksame Gemeinschaft bereithält: An welchen Hinweisgebern gehen wir täglich vorbei? Wer erinnert sich an seine Träume, wer sieht Muster in der goldgefärbten Linde, wer versteht die Krähe, wer versorgt den Magen mit Gebäck? Wer versteht den Stoff, aus dem wir sind, aus dem Märchen sind und was der Unterschied ist? Geschichten von Verwandlung, von Fürbitte, von Begegnung, von Magie sind unsere ältesten Kulturbegleiter. Ein gemeinsames Gespräch öffnet den Weg in den Abend und führt in die freie Improvisation, Impulse aus dem Raum werden erfragt und zu Erzählstoff verdichtet. Was erzählen wir heute? Was lebt, was muss erinnert, geweckt, sanft angehaucht werden? Worum kümmert sich die Gemeinschaft und worum der Einzelne? Woran erinnert die Erzählerin, welche Töne fangen die Musiker auf? Wer wacht draußen, damit drinnen alle träumen können?
Ein Abend für Fragen und Antworten. Mit Julia Pöhlmann, Jan Willenbacher und Ruben Jonathan Kröber.