Zukunft Denken: Film “The true Coast — Preis der Mode” im Anschluss Kleidertauschbörse

Bahnhofstraße 14, 98544 Zella-Mehlis

Ein Pull­over oder eine Hose für weni­ger als 10 Euro, ein Hemd für 5 – oft geht man in Klei­dungs­ge­schäf­te und ist begeis­tert, wie bil­lig die neu­es­te Mode bei uns zu haben ist. Doch wie kann es sein, dass Klei­dung bei uns so wenig kos­tet? THE TRUE COST – Der Preis der Mode macht sich auf die Suche und ver­folgt ein­drucks­voll den Weg, den die Klei­dung macht, bevor sie zu uns ins Geschäft kommt. Die bedrü­cken­de Ant­wort auf die Fra­ge ist: Es darf nicht sein!
Es gibt kaum einen Markt, bei dem Schein und Rea­li­tät so weit aus­ein­an­der lie­gen wie bei der Beklei­dungs­in­dus­trie. Auf der einen Sei­te gibt es Mode­schau­en mit Star­mo­dels und rotem Tep­pich, auf der ande­ren Sei­te wird die Klei­dung zumeist unter skla­ven­ähn­li­chen Bedin­gun­gen in soge­nann­ten Drit­te­welt­län­dern pro­du­ziert. Die Aus­beu­tungs­ket­te, die hin­ter jedem ein­zel­nen Klei­dungs­stück steckt, wird unsicht­bar hin­ter der Gla­mour­welt der Modeindustrie.
THE TRUE COST – Der Preis der Mode zeigt die­se Ket­te auf: Wo wird die Klei­dung her­ge­stellt, wel­che Arbeits­be­din­gun­gen herr­schen dort, was pas­siert in den Län­dern, in denen rie­si­ge Was­ser­men­gen für die Baum­wol­le benö­tigt wird, wäh­rend die Men­schen ver­durs­ten? Die Aus­beu­tung von Mensch und Natur, die hin­ter den Prei­sen steckt, ist erschre­ckend. Eben­so erschre­ckend ist die Ver­drän­gung die­ser Tat­sa­che in der west­li­chen Welt. Wer wür­de schon eine Hose kau­fen, wenn er wüss­te, dass dafür ein Kind ver­durs­ten muss­te oder die Nähe­rin der Hose in den Trüm­mern einer ein­ge­stürz­ten Fabrik gestor­ben ist? THE TRUE COST – Der Preis der Mode zeigt die erschüt­tern­de Wahr­heit: Die Kos­ten für unse­re Klei­dung müs­sen ande­re bezahlen.


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