Marianne Dietz – Preisträgerin

Deutscher Medailleurpreis

15.01.2026


Galerie im CCS

Friedrich-König-Straße 7
98527 Suhl

Die Vernissage zur Ausstellung am Donnerstag, den 15.01.2026, beginnt um 18.00 Uhr und wird am Klavier musikalisch begleitet von Timo Schneider. Nach einführenden Worten durch den Oberbürgermeister der Stadt Suhl, André Knapp, führt der langjährige Kulturamtsleiter der Stadt Suhl, Matthias Rolfs, ein kurzweiliges Gespräch mit der Künstlerin. Die Laudatio hält Dr. Johannes Eberhardt vom Münzkabinett am Bode-Museum Berlin.

Die Deutsche Gesellschaft für Medaillenkunst und die Stadt Suhl verleihen seit 2006 gemeinsam alle zwei Jahre den „Deutschen Medailleurpreis“. Grundlage der Auswahl für den Preis bildet der deutsche Beitrag für die Biennale der Internationalen Medaillengesellschaft (FIDEM). Aus circa 40 bis 50 eingereichten aktuellen zeitgenössischen Medaillen wählt eine Jury die TOP TEN der letzten beiden Jahre und aus diesen wird dann der „Deutsche Medailleurpreis“ juriert.

2025 wurde dieser bedeutende deutsche Kunstpreis in seiner zehnten Auflage an die Berliner Künstlerin Marianne Dietz für ihre Medaille „Erbarmen“ vergeben. Geboren und aufgewachsen ist Marianne Dietz (Jahrgang 1957) in der Oberpfalz, in Weiden. Nach dem Abitur begann sie ein Studium an der Fachoberschule für Gestaltung in Würzburg, wechselte 1981 an die Fachhochschule Nürnberg, an der sie 1985 ihr Diplom Design (FH) ablegte, und war von 1986 bis 1990 Schülerin und seit 1991 Meisterschülerin von Christian Höpfner an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Seit 1999 ist sie intensiv künstlerisch tätig. Seit 2013 konzentriert sich ihr Schaffen auf die Gestaltung von Münzen und Medaillen. Mit ihren zahlreichen Medaillen, vor allem ihren Porträt-Medaillen (zwischen 1989 und 2026 entstanden 117 Medaillen!) gehört sie heute zu den bedeutendsten und bekanntesten Medailleurinnen Deutschlands.


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