1000 Tage ohne Bildung – Afghanistan, Politik und Verantwortung

01.10.2026

Einlass: 18:00 Uhr
Beginn: 19:00 Uhr

Suhl_Indienhaus

Gothaer Straße 131
98527 Suhl

Lesung und Diskussionsrunde

1000 Tage ohne Bildung – Afghanistan, Politik und Verantwortung

Trina Mansoor liest aus ihrem Buch „1000 Tage ohne Bildung“ und macht die Stimmen afghanischer Frauen hörbar, denen seit mehr als 1000 Tagen der Zugang zu Bildung, Arbeit und Freiheit verwehrt bleibt. Das Buch thematisiert den systematischen Ausschluss von Frauen aus dem öffentlichen Leben und verweist auf die politische und gesellschaftliche Dimension dieser Unterdrückung. Geprägt von ihrer Herkunft aus einem vom Krieg gezeichneten Land und ihrem Aufwachsen in Europa, verbindet Mansoor persönliche Erfahrung mit einem langjährigen Engagement für Menschenrechte. Im Anschluss an die Lesung kann sich das Publikum mit der Autorin über politische Verantwortung, internationale Solidarität und die Anerkennung von Gender-Apartheid als Verbrechen gegen die Menschlichkeit austauschen.

Trina Mansoor wurde in Afghanistan geboren, in einer von patriarchalen Strukturen geprägten Gesellschaft. Ihre Kindheit verbrachte sie jedoch in Europa, wo sie durch die Magie der Bücher ihre Emanzipation erlebte. Der Stift ist ihr Schlüssel zur Freiheit. Mit jedem Buchstaben befreit sich die Autorin von alten Zwängen, mit jedem Kapitel gibt sie Frauen eine Stimme. Sie ist überzeugt, dass Schreiben ein mächtiges Werkzeug ist, um Emotionen zu verarbeiten und soziale Missstände anzuprangern. In ihren Texten thematisiert sie die Herausforderungen, mit denen afghanische Frauen konfrontiert sind, und vermittelt Hoffnung und Stärke.


Tickets

Ticket-Preis Vorverkauf: kostenfrei €