Freitagssalon in der Kulturbaustelle Suhl,  Friedrich König Straße 35, 98527 Suhl

 

„Clara Zetkin – da kämpfen, wo das Leben ist“ Lesung und Gespräch mit Florence Hervè

Florence Herve
Florence Herve

 

DAS BUCH: Clara Zetkin oder Dort kämpfen, wo das Leben ist
(Hg.) Karl Dietz Verlag Berlin 2007

Kein Redakteur im heutigen Deutschland würde es wagen, diese Frau in eine Talkshow einzuladen. Diese Frau war Opposition per se: Frauenrechtlerin, revolutionäre Sozialistin, Initiatorin des Internationalen Frauentags, Kriegsgegnerin, Kommunistin in der Tradition Rosa Luxemburgs, 1932 von den Nazis attackierte Alterspräsidentin des Deutschen Reichstags.
Clara Zetkin (1857 bis 1933), vor 1914 die »grande dame« der deutschen Sozialdemokratie, nach 1918 umstrittene und streitbare Persönlichkeit des deutschen Kommunismus, ist immer noch unbequem. Denn es lohnt sich, ihre Thesen zur Frauenerwerbstätigkeit, zur Schulbildung, zu Krieg und Frieden oder zum Faschismus neu zu entdecken. Nicht zuletzt dafür wird sie abgestraft: mit
dem Ausschluß aus dem Erinnerungskanon.

Trotzdem hallt der Name Clara Zetkins aus dem vergangenen Jahrhundert herüber, signalisiert er doch immer noch auch denen, die sonst nichts wissen, eines: Widerstand. Dafür wird sie von den einen abgelehnt, von den anderen geliebt.

Pressestimmen

„Ein fesselndes Buch, frauenpolitisch hoch aktuell!“ Vernetzungsstelle der Gleichstellungsstellen Juli/August 2007

Cover Buch "Clara Zetkin"
Cover Buch „Clara Zetkin“
Preis:
5 €
Am:
Mai 2017
Beginn:
19:30Uhr